Warum verwenden wir Kältemittel zum Heizen und was bedeutet das für die Umwelt?

27. Aug. 2019

Kühlschrank, Klimaanlage im Auto… aber auch Wärmepumpe: Diese Geräte – und viele andere – brauchen ein Kältemittel zum Funktionieren. NH3, R404A, R744, R22 gehören alle zur großen Kältemittel-Familie. Allerdings sind sie nicht alle gleich. Werden Sie einen Kältemittel-Experten mit BOOSTHEAT.  

 

Was ist ein Kältemittel?

 

Warum wird Kältemittel in Wärmepumpen eingesetzt?

Effizient und günstig heizen und gleichzeitig die Umwelt schonen, das ist möglich. Dafür muss man sich für das richtige Gerät entscheiden. Aus diesem Grund werden Wärmepumpen immer beliebter. Aber egal, ob mit Gas oder Strom angetrieben, eine Wärmepumpe funktioniert immer mit einem Kältemittel. Das Kältemittel durchläuft einen geschlossenen Kreislauf und erfährt dabei eine Druck- und meist auch Zustandsänderung (flüssig <> gasförmig) durch einen Kompressor: Nachdem das Kältemittel verdichtet worden ist, nimmt es im Verdampfer die Umweltwärme auf und gibt dann im Verflüssiger Energie an den Heizkreislauf ab.  

 

Wie erkennt man umweltschädliche Kältemittel?

Obwohl natürliche Kältemittel existieren, z.B. Wasser oder Kohlendioxid (CO2), verwenden herkömmliche Wärmepumpen meistens synthetische Kältemittel wie R407C, R410A oder R134a. Der Treibhauseffekt von diesen herkömmlichen Kältemitteln ist so schädlich, dass die EU ihren Einsatz bis 2030 drastisch reduzieren will und entsprechende Verordnungen beschlossen hat („F-Gas phase out“). Zwei Aspekte werden betrachtet, um die Schädlichkeit eines Kältemittels einzuschätzen:

  • das Treibhauspotenzial (auch GWP für Global Warming Potential genannt): Es vergleicht den Treibhauseffekt von Gasen in der Atmosphäre über einen bestimmten Zeitraum (in der Regel 100 Jahre) mit einem Kilogramm CO2.
    Beispielweise hat R410A einen GWP-Wert von 2090 und CO2 natürlich einen Wert von 1.
  • und das Ozonabbaupotenzial (ODP abgekürzt, in Englisch Ozone Depletion Potential): Es misst den relativen Effekt von Stoffen auf den Abbau der Ozonschicht. Ein ODP-Wert von 0 bedeutet, es findet kein Abbaueffekt statt und die Ozonschicht wird nicht angetastet.
    Der ODP-Wert von Kältemitteln, die in Wärmepumpen verwendet sind, liegt meistens zwischen 0,2 und 1.

Laut der EU-Verordnung 517/2014 sollen 2030 nur noch 20% der im Jahre 2015 fluorierten Gase verwendet werden. Dank dieser Maßnahme wird zwischen 2015 und 2030 die Atmosphäre mit dem Äquivalent von 1,5 Gigatonnen CO2 weniger belastet.

 

CO2, ein innovatives und umweltfreundliches Kältemittel

 

Aufgrund der unterschiedlichen Maßnahmen, die die Verwendung von umweltschädlichen Kältemitteln begrenzen oder verbieten, müssen bereits heute die Wärmepumpen Hersteller langfristige und nachhaltige Alternativen finden.

BOOSTHEAT hat sich von Anfang an für ein sehr umweltfreundliches Kältemittel entschieden: Die BOOSTHEAT.20 Heizung verwendet R744, d.h. CO2. Dieses natürliche Kältemittel überzeugt nicht nur mit seiner Klimafreundlichkeit, sondern auch mit vielen anderen Vorteilen:

  • Nachhaltig: geringer Effekt auf die Umwelt mit einem Treibhauspotenzial (GWP) von 1 und einem Ozonabbaupotenzial (ODP) von 0;
  • Effizient: hohe volumetrische Kälteleistung, ausgezeichnete Wärmeübertragung, auch bei sehr tiefen Außentemperaturen;
  • Zukunftsfähig: unbegrenzt verfügbar, geringe Bereitstellungskosten;
  • Sicher: nicht giftig, nicht explosiv oder brennbar

Obwohl das Kältemittel R744 lang unterschätzt wurde, nimmt jetzt das Interesse an CO2 für Kälteanwendungen zu. BOOSTHEAT entwickelt seit 2011 eine neuartige CO2-Gas-Wärmepumpe.

 

Kältemittel im Vergleich

 

Es ist kinderleicht, den Treibhausgaseffekt eines Kältemittels zu berechnen: Die Multiplikation der Füllmenge einer Wärmepumpe mit dem GWP-Wert des verwendeten Kältemittels ergibt sein CO2 Äquivalent in Kilogramm.

Wärmepumpen für Einfamilienhäuser nutzen meistens bis 3 kg Kältemittel. Die Menge von 3 kg gilt also hier als Referenzwert für den folgenden Vergleich von drei Kältemitteln:

 

CO2 hat also ein mehr als 1000fach geringeres Treibhausgas-Potenzial als die meisten anderen Kältemittel.

 

Die Umwelt und den Geldbeutel schonen

 

Die Herausforderung für Wärmepumpen-Hersteller ist groß: Wer keine nachhaltige Alternativ zu umweltbelastenden Kältemitteln vorschlagen kann, wird die Preise von den betroffenen Geräten sich erhöhen sehen. Wärmepumpen mit klimafreundlichem Kältemittel haben dies nicht zu fürchten. Der Einsatz von modernen Kältemitteln wie R744 (CO2) verbessert also die Wettbewerbsfähigkeit einer Wärmepumpe und erleichtert den regelmäßigen Service.

Für den Endkunden heißt es, dass er mit dem Kauf einer Wärmepumpe mit umweltfreundlichem Kältemittel wie R744 die Umwelt und seinen Geldbeutel dauerhaft schont. Eine Investition in die Zukunft.

 

BOOSTHEAT hat ein technisches Spitzenprodukt geschaffen: Die energieeffizienteste Heizung der Welt. Eine effiziente, sparsame und langlebige Heizlösung. Sind Sie auch der Meinung, dass Ökologie und Energieeffizienz sich nicht widersprechen? Dann kontaktieren Sie unser Team für weitere Informationen.

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